Die aktuelle Corona-Pandemie sorgt für gravierende Einschnitte im Leben von Familien. Deutschlandweit besonders davon betroffen sind frischgebackene Eltern. Wenn ihr Kind nachgeburtlich aufgrund von gesundheitlichen Problemen in einem Perintatalzentrum behandelt werden muss, dann kann das im schlimmsten Fall bedeuten, dass Mutter und Vater bis auf weiteres vor verschlossenen Stationstüren stehen. Das erinnert an Zeiten aus den frühen 70er Jahren, in denen das Bewusstsein für die Wichtigkeit des engen Kontaktes zwischen Säugling und Eltern noch nicht im heutigen Maße vorhanden war. „Wir haben Verständnis für das Dilemma der Stationen, ihr Personal sowie die zum Teil sehr unreifen Kinder auf einer Frühgeborenenstation vor drohender Ansteckung durch Corona-Viren zu schützen. Dennoch sollte das Maß
der verhängten Restriktionen dem Umstand Tribut zollen, dass Eltern mittlerweile nicht mehr als Besucher, sondern als elementarer Bestandteil der Versorgungsteams zu begreifen sind,“ betont Barbara Mitschdörfer vom Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. Weiterlesen im Rundbrief des Bundesverbands…

Quelle: www.fruehgeborene.de