Aus Sicht der Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP) sind eine Reihe von Besonderheiten zu beachten, die in dem o.g. Dokumentarfilm nicht ausreichend dargestellt werden. In der modernen Behandlung psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen, steht dass das Kindeswohl an erster Stelle. Übergriffige und gewaltsame Methoden zählen keinesfalls zu den genutzten Verfahren. Die DGKJP kommt zu dem Schluss, das in dem Film „Elternschule“ ein nicht unproblematisches verhaltensorientiertes stationäres Behandlungskonzept für die Behandlung von Verhaltens- und psychischen Störungen des Kindesalters gezeigt wird, das nicht die aktuell verfügbaren wissenschaftlich fundierten Verfahren einsetzt. Inwiefern die o.g. Defizite auf einem unzureichenden Therapiekonzept beruhen oder auf einer verkürzten Darstellung im Rahmen eines Dokumentarfilms, kann durch den Zuschauer allerdings nur schwer beurteilt werden. Die ausführliche Stellungnahme weiterlesen…

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP)