Forscher um den Gynäkologen Peter Brocklehurst von der University of Birmingham untersuchen in einer Studie, wie sich fehlende Bakterienkulturen auf die Krankheitsanfälligkeit von Kaiserschnitt-Kindern auswirken. Bekannt ist, dass Kaiserschnitt-Kinder anfälliger für Allergien, Asthma und Diabetes 1 sowie für Fettleibigkeit (Adipositas) sind. Experten gehen außerdem davon aus, dass ein verändertes Mikrobiom – die Gemeinschaft der Mikroorganismen – eine entscheidende Rolle für die Entwicklung des Immunsystems spielt. „Vaginal Seeding“ („Säen von Vaginalkeimen“), so nennt man es, wenn ein neugeborenes Baby nach einem Kaiserschnitt mit der Vaginalflüssigkeit der Mutter benetzt wird, soll die Besiedlung der wichtigen Mikroorganismen fördern. Weiterlesen…