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Füttern und Trauma

Datum:  26. November 2021
Ort:  Online-Akademie Ottenstein

Fütterstörung und Sondendependenz wirkungsvoll begegnen

Saugen und Füttern gehören zu den wichtigsten Erfahrungen des Säuglings. Er wird sowohl mit Nahrung für sein Wachstum als auch mit wichtigen emotionalen und Bindungserfahrungen versorgt. Es bedarf massiver Störungen, um den Säugling von diesen Erfahrungen abzuhalten. Und dennoch sehen wir immer mehr Säuglinge und Kleinkinder, die sich ängstlich vom Löffel wegdrehen oder die Brust anschreien. Wir sehen immer mehr traumatisierte und per Sonde ernährte Säuglinge.

Um zu verstehen, warum der Säugling so regiert wie er reagiert, betrachten wir den zugrunde liegenden traumatischen Prozess auf der neuronalen, interaktiven, der Wahrnehmungs- und Prozessebene. Diese Betrachtung gibt uns bereits die Möglichkeit präventiv wirksam zu werden.

Therapeutisch stellt sich die Frage, wie wir den Säugling aus einem traumatisierten Entwicklungsprozess herausholen können. Die wesentlichen Ansatzpunkte sind die direkte Arbeit mit dem Säugling, die Förderung der Eltern-Kind-Beziehung sowie die Erweiterung der co-regulatorischen Fähigkeiten der Eltern.

Ziel des Workshops ist es, den TeilnehmerInnen eine Einführung in dieses komplexe Thema zu geben. Dies schließt auch kleine Übungen zur eigenen Selbstregulation und Containment der therapeutischen Situation mit ein.

Themen:

  • Einführung in Traumatherapie mit Säuglingen
  • Einführung in die Therapie der Sondendependenz
  • Anwendung und Reflexion

Detailliertes Programm (PDF)
Referenten:  Dr. Mauri Fries, Dr. Markus Wilken

Teilnahmegebühr:  190,00 €
Teilnehmer:  maximal 25 Personen

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